Al Cohn: The Jazz Workshop

Al Cohn: The Jazz Workshop

RCA LPM-1161

Format: 1LP 180g 33rpm / Standardcover

Hersteller: Speakers Corner

Originallabel: RCA

Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017

Status: Neuveröffentlichung, bereits lieferbar

"The Jazz Workshop" - Al Cohn (ts, arr); Manny Albam (arr); Joe Newman, Bart Valve, Bernie Glow, Joe Wilder, Phil Sunkel (tp); Nick Travis (tp, tb); Dick Katz (p); Freddie Green (g); Buddy Jones (b); Osie Johnson (dr)

Al Cohn war solistisch nicht ein so einfallsreicher Tenorist wie sein Kollege Zoot Sims. Aber ein super Arrangeur, eine zwar brotlose aber wichtige Aufgabe bei solchen Workshops. Manny Albam spielte zwar auch das Bariton-Sax, aber sein eigentliches Instrument war der Bleistift. Mit dem schrieb er neben Jazz- auch Film- und Musical Show-Arrangements. Und zwar sehr facettenreich und abgestimmt auf die jeweiligen Fähigkeiten der Instrumentalisten.
Für diesen "Jazz Workshop" konnte die Plattenfirma RCA-Victor es sich leisten, ausgezeichnete Session-Musiker ins Studio zu bitten: aus der Basie Band kamen Joe Newman, Freddie Green, aus der Woody Herman Band Al Cohn, Bernie Glow, Nick Travis und die Studio-Musiker Dick Katz, Buddy Jones und Osie Johnson saßen dort sowieso Tage und Nächte lang.
Wenn man keine heißen battles von fünf Tenoristen, keine sechs Hochtöner auf der Trompete erwartet, wird man bei dieser LP hinreichend entschädigt mit swingendem, entspannten Improvisationen über Basics wie "Rosetta", "Linger Awhile", "I’m Coming Virginia" – und weiß, dass der Ton Lester Youngs von diesen Musikern gehört, gepflegt und weiterentwickelt wurde.
Vier Trompeten, ein Tenorsax, dazu Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug sind sicher keine alltägliche Besetzung; auch das ist ein Grund, die LP zu kaufen. Im Regal fehlte Ihnen die Platte bisher sicher!

Diese Speakers Corner Produktion wurde unter Verwendung von analogem Masterband und Mastering 100% rein analog gefertigt. Alle Lizenzen und GEMA-Beiträge wurden abgeführt.

Aufnahme: Mai 1955 in der Webster Hall, New York City, in Mono
Produktion: Jack Lewis

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