Tito Rodriguez: Three Loves Have I

Tito Rodriguez: Three Loves Have I

Pure Pleasure LPM 1389

Format: 1LP 180g 33rpm / Standardcover

Hersteller: Pure Pleasure

Originallabel: RCA

Veröffentlichungsdatum: 26.03.2018

Status: lieferbar

Tito Rodriguez: "Three Loves Have I: Cha-Cha-Cha/Mambo/Guaguanco" - Tito Rodriguez (voc, perc) & Band

Tito Rodriguez, geboren und aufgewachsen in San Juan auf Puerto Rico, kam 1939 nach New York, um in der Band seines Bruders mitzusingen. Er lernte verschiedene Instrumente spielen, ehe es ihm gelang, gemeinsam mit Enric Madriguera, Xavier Cugat, Noro Morales und José Curbelo als Sänger aufzutreten. 1947 gründete er seine erste eigene Band mit René Hernández, Cachao Lopez und Victor Paz. In der Folge stellten etliche lateinamerikanische Sänger ihre eigenen Gruppierungen zusammen, von denen aber Rodriguez der erfolgreichste war. Ein Grund dafür ist die Musik, die den hippen Drive von Tito Puente (den er kopierte während der Kämpfe der 'zwei Titos' im Palladium) und den Palmieri-Brüdern hat. Eddie Palmieri und seine Truppe sind auf einigen seiner besten Alben vertreten. Tatsächlich waren er und Puente, 'die beiden Titos', die beide Shows in New Yorks berühmtem Palladium bestritten, Rivalen um den Titel Mambo King, bis Perez Prado ihn erhielt.
Wiewohl Tito Rodriguez Mambo auf Augenhöhe mit den Anderen spielte, war es seine Stimme, die ihn abhob. Ob es sich nun um Mambo, Latino-Twist oder gefühlvolle Balladen handelt, Rodriguez wich nur selten von authentischer oder progressiver Latinomusik ab. Tatsächlich verkörpert kein anderer Musiker den Latino-Showman so wie er: bester Gesangsstil, vielseitiger Musiker, hoch entwickelter Arrangeur und Komponist, schmucker Bandleader und Anführer der New Yorker Latino-Szene. Tito Rodriguez' Musik ist vollkommen.
Wenn man die Popularität aller drei Rhythmen bedenkt, die im Titel genannt werden, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Tito sie als seine 'Liebesaffären' bezeichnete – insbesondere auch deswegen, da sie alle mitgeholfen hatten, der Latinomusik neuen Schwung zu verleihen! Aber auch jenseits der Rhythmen ist das Album selbst eins von Titos besten aus den Fünfzigerjahren – bar alles Überflüssigen und in einem Stil, der sowohl lebendig als auch jazzig ist – zu keinem Zeitpunkt taucht es ab in diese allzu schweren Stimmungen, denen Tito in späteren Jahren unterlag. Sämtliche Stücke sind kurz, mit vielen Bläsern als Melodie zum Rhythmus.

Aufnahme: in Mono

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