Harold McKinney: Voices & Rhythms Of The Creative Profile

Harold McKinney: Voices & Rhythms Of The Creative Profile

Pure Pleasure PRSD 2233

Format: 1LP 180g 33rpm / Standardcover

Hersteller: Pure Pleasure

Originallabel: Tribe

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2018

Status: lieferbar

"Voices & Rhythms Of The Creative Profile" - Marcus Belgrave (tp); Carol Taylor (fl, voc); Wendell Harrison (fl); Harold McKinney (p, voc); Darryl Dybka (synth); Ed Pickins (b); Ron Jackson (dr); Billy Turner (perc); Charles Miles (cga) & Vokalgruppe

Harold McKinney war eine von Detroits Jazz-Legenden, sowohl als Künstler als auch als kulturelle Figur. Seine "Voices And Rhythms Of The Creative Profile" wurden 1974 auf dem genossenschaftlichen, unabhängigen Tribe-Label der Stadt veröffentlicht, das auch Auftritte von Marcus Belgrave, Doug Hammond, Mixed Bag, Wendell Harrison und Phil Ranelin vorstellte. McKinneys Zugang zum Jazz in den 70er Jahren mag funky und elektrisch gewesen sein, aber er war auch eigenwillig und stimmenbasiert. Harold und Gwen McKinney übernehmen den Lead-Gesang, während ein siebenköpfiger Backing-Chor bei anderen Stücken mitwirkt. Dies ist ein abenteuerliches Set, und zusammen mit seinen tiefen, funky E-Piano-Grooves ist es ein Killer, der abwechselnd von Harrison und Belgrave, Drummer Ron Jackson, den Percussionisten Charles Miles und Billy Turner sowie dem Bassisten Ed Pickins und Daryl Dybka am Moog angeheizt wird! Die Höhepunkte des Sets sind das atemberaubende "Out Of These Blues" mit McKinney's Rhodes, das die schöne Arbeit der Bläser bei den Kopf- und Solopassagen der einzelnen Tracks unterstreicht, der stampfende Bop trifft auf Science Fiction von "Corner Stone" und feine Cover von Eddie Harris' "Freedom Jazz Dance" und Herbie Hancocks "Dolphin Dance" (mit einem Text von McKinney). "Voices And Rhythms Of The Creative Profile" bewegt sich zwischen hartem Bop und Soul-Jazz, zwischen Avantgarde-Jazz und Fusion, zwischen swingendem Blues und rohem Abenteuer. Der Gesang kann zwar manchmal etwas übertrieben sein, vor allem beim Opener "Ode To Africa", wird aber durch das phänomenale Spiel des Ensembles mehr als kompensiert. Letztendlich ist dies eine wichtige Aufnahme, die den gesamten Geist der damaligen Detroiter Jazzszene verkörpert.

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