John Hicks: Hells Bells

John Hicks: Hells Bells

Pure Pleasure SES-8002

Format: 1LP 180g 33rpm / Standardcover

Hersteller: Pure Pleasure

Originallabel: Strata-East

Veröffentlichungsdatum: 15.01.2019

Status: Neuveröffentlichung, bereits lieferbar

"Hells Bells" - John Hicks (p); Clint Houston (b); Cliff Barbaro (dr)

John Hicks (1941-2006) hat dem Jazz über mehrere Jahrzehnte hinweg viel gegeben, aber nie wirklich die Anerkennung erhalten, die er so sehr verdient hat. Als Pianist bewies er sich in den Bands von prägenden Künstlern wie Art Blakey und Betty Carter. Er war auch der Prototyp des Musikers der Musiker, ein erstklassiger Pianist für viele Jazzgrößen und ein großartiger Begleiter der besten Saxophonisten der Kunst, darunter Pharoah Sanders, Arthur Blythe, Chico Freeman, Archie Shepp und David Murray.
Er wurde oft beschuldigt, sich in McCoy Tyners Schatten zu bewegen, was unfair und unwahr ist. Aber er hegte eine große Vorliebe für Coltranes Musik und wurde oft auf Coltrane Tribut zollendenen Konzerten gehört, zeigte große Sympathie für den Saxophonisten und Anerkennung für Tyners Beitrag zu Coltranes bester Musik.
Eine weitere Facette von John Hicks' Karriere, die noch weniger Aufmerksamkeit erfährt als sein wundersames Spiel, ist seine Fähigkeit, identifizierbare Kompositionen zu schaffen, die wandernd und melodisch, suggestiv und formbar und doch unvergesslich zugleich sind.
Es ist schwierig, John Hicks künstlerisches Leben angemessen zusammen zu fassen. Als Begleiter passte er in keine Schublade. Während er immer ein (straighter) Jazzer war, lotete er die Grenzen des Free Jazz und der reinen Romantik aus, wobei beide Seiten unvereinbar scheinen. Aber beide Lager konnten Momente der Lebensfreude in all den Formen finden, in denen Hicks sich ausdrückte. Er war ein unverkennbar perfekter Begleiter in jeder Lebenslage.  

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