Jahrelang gestrichen, jetzt wieder erhältlich!

Encore
Byron JanisByron Janis
harrybelafonteAtaúlfo Argenta

Vinyl-Aficionados wie wir von Speakers Corner können ein Lied davon singen, wie aufwändig es sein kann, audiophile Schätzchen auszugraben und sie zu frischer Originalpracht aufzupolieren. Dass dabei die inneren Werte wie ein gutes Masterband und ein sauberer Cut die Hauptrolle spielen, versteht sich von selbst. Aber auch am Anblick des originalen Covers möchte sich das Sammlerherz erwärmen. Von dieser Lust wissen natürlich auch die Händler der Plattenbörsen und lassen den Kunden für rare Originalexemplare Preise berappen, die sich gefühlt am Goldpreis orientieren. Je seltener, desto teurer. Um die Balance zwischen Nachfrage und Spekulationspotential begehrter Schallplatten ins Lot zu rücken, bringen wir nun eine Neuauflage erstklassiger Aufnahmen vom Mercury und Decca an den Start. Alle Titel hat es schon einmal in unserem Katalog gegeben und waren seit Jahren vergriffen.

Zur Einstimmung mit pädagogischem Anspruch gibt es Prokofiews unvergleichlich spannende und charmante Geschichte "Peter and the Wolf" sowie den charaktervollen „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens, interpretiert vom London Symphony Orchestra unter Skitch Henderson (DECCA SXL 2218). Klänge aus der russischen Romantik durch alle Lagen zaubern versierte Balalaika-Spieler in den „Balalaika Favourites“ aus ihren Instrumenten: Eine Schallplatte mit Kultstatus, deren Musikauswahl und Darbietung kaum Konkurrenz hat (Mercury SR 90310). Ebenfalls aus russischen Gefilden stammen die Streichquartette Nr. 4 und Nr. 8 von Schostakowitsch, kompetent ausgeführt vom Borodin-Quartett (Mercury SR 90309). Mit expressionistischen Klangfarben, in denen Claude Debussy seine „Images pour Orchestre“ malt, warten Ataúlfo Argenta und das legendäre Orchestre de la Suisse Romande auf – ein Highlight aus dem Decca-Archiv unter dem London-Label (London CS 6013).
Gleich drei Wiederauflagen würdigen das Schaffen des amerikanischen Pianisten Byron Janis: Seine dichte, virtuose, emotionale und doch beherrschte Lesart der Klavierkonzerte Nr. 1 und Nr. 2 von Liszt, mögen manchmal an den Ausdruck seines Lehrers Vladimir Horowitz erinnern (Mercury SR 90329). Doch von seiner eigenen Größe zeugen seine frisch-feurige Spielfertigkeit in Prokofiews drittem Klavierkonzert und das feinfühlige Auffächern des frühen Personalstils in Rachmaninows erstem Klavierkonzert (Mercury SR 90300).

Als Digestif zu diesem großem musikalischen Gala-Dinner serviert Janis auf dem Klavier die „Encores“, seine ganz persönliche Auswahl kurzer, gehaltvoller Solo-Zugaben von Schumann, Liszt und Mendelssohn, aus denen Spielwitz, Empfindsamkeit und ein Schuss Ironie hervorblitzen (Mercury SR 90305).

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