Yusef Lateef: The Blue Yusef Lateef

Yusef Lateef: The Blue Yusef Lateef

Atlantic SD 1508

Format: 1LP 180g 33rpm / Standardcover

Hersteller: Speakers Corner

Originallabel: Atlantic

Status: In Kürze wieder erhältlich

"The Blue Yusef Lateef" - Yusef Lateef (ts, fl, perc, voc); Sonny Red (as); Blue Mitchell (tp); Kenny Burrell (g); Hugh Lawson (p); Buddy Lucas (hca); Cecil McBee, Bob Cranshaw (b); Roy Brooks (dr); strings and vocal group

Yusef Lateef war ein führender Vertreter der Weltmusik, lange bevor dergleichen sich von der Jazz/Pop/Rock-Community zu eigen gemacht wurde. Er integrierte jede Art orientaler Instrumentierung (wie z.B. Koto, Bambusflöte und Tambura) in seine Jazz- und, wie in diesem Fall, Blues-Kompositionen. Sein Saxophonspiel ist ebenfalls makellos und voll wundervoller Texturen, hart und treibend in einem Moment, cool und exotisch im nächsten.
Auf diesem Album erkundete Lateef, auf malerische Weise, die Randbereiche des Blues, so wie sie erscheinen mögen und sowohl östliche wie auch westliche Kulturen ansprechen. "Juba Juba" startet mit einem Trommelschlag auf einem Sklavenschiff, es baut sich ein langsames, quälendes Tempo auf, das nur von Lateefs klagender Flöte und dem Hintergrund-Gesang »freedom, freedom, freedom« durchdrungen wird. Nach einem solch düsteren Beginn scheint der klassische Blues von "Like It Is" ein willkommener Hauch frischer Luft zu sein, als Basis ein großartiges Streichquartett. Die R&B-Einlagen der anderen Tracks bestätigen die Könnerschaft von Lateef's Ausflügen in den Blues während die wirklich abenteuerlicheren Tracks wie "Back Home" und die mystische, chinesische Odyssee "Moon Cup" ein magisches Netz des Vergnügens weben. "The Blue Yusef Lateef" ist auf jede erdenkliche Weise absolut atemberaubend. Als Jazz-Album ist es ein Meilenstein. Als Blues-Album ist es einzigartig. Aber als musikalisches Kunstwerk ist es ein Meisterwerk von glorreichem Genius.

Diese Speakers Corner Produktion wurde unter Verwendung von analogem Masterband und Mastering 100% rein analog gefertigt. Mehr Informationen unter http://www.pure-analogue.com. Alle Lizenzen und GEMA-Beiträge wurden abgeführt.

Aufnahme: April 1968 in den RCA Studios, New York City von Ray Hall
Produktion: Joel Dorn

Ratings

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    4,39 / 5
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